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Arbeitsgruppen

Welche Arbeitsgruppen existieren bei der DLRG-Jugend auf Bundesebene? Diese und weitere Fragen werden hier geklärt.
[Bundesebene]

Bericht vom AG-Wochende in Köln

Wieder wurde getagt, wieder gab es zahlreiche Diskussionen, Gespräche und Ergebnisse, welche wir euch hier präsentieren möchten. Köln war diesesmal der auserkorene Austragungsort der DLRG-Jugend Arbeitsabteilung. Alle Teilnehmenden waren wie immer hochmotiviert, und dank des wunderschönen Wetters nahmen einige AGler/innen die Chance wahr und machten sich ein Bild von der nahegelegenen Kölner Innenstadt.

Welche Themen beschäftigen die DLRG-Jugend in den nächsten drei Jahren? Wie werden diese umgesetzt? Welche ersten Ergebnisse konnten erreicht werden? Wie läuft die Abstimmung unter den einzelnen Gruppen? Diese und mehr Themen wurden in Köln besprochen.

BuKaKi - Bundeskampagne Kinder
Die Arbeitsgruppe Bukaki hat sich an diesem Wochenende intensiv mit ihrer Zielvereinbarung beschäftigt und somit die Richtung für die nächsten drei Jahre festgelegt.
So gibt es im Arbeitskonzept der AG einige Änderungen.
Statt in jedem Jahr eine Kampagne zu starten, wird pro Legislaturperiode nur eine Kampagne durchgeführt, was eine tiefgründigere Arbeit in und mit dem Thema erlaubt.
So werden sich die Arbeitsgruppen-Mitglieder darauf vorbereiten, am Ende der Legislatur selbst Seminare zum Rahmenthema anbieten zu können.

Jugendpolitik
Was bis dahin nur ein AG-Titel war, füllt sich jetzt mit Inhalten. Wir haben es geschafft, konkrete Themen und Fragestellungen für die AG Jugendpolitik auszuarbeiten. Auf unserem Programm stehen sowohl aktuelle Themen wie Kinderarmut, Rechtsextremismus und Partizipation als auch Fragen zum ehrenamtlichen Engagement. Auch die Strukturen der DLRG-Jugend wollen wir in Gänze beleuchten. Das Einzige, was jetzt noch fehlt, um diese spannenden und vielseitigen Themen zu bearbeiten, sind zwei oder drei DLRGler/innen, welche sich mit uns zusammen in die Arbeit stützen wollen.

JubraX - Jugend braucht Xundheit
Während der Kölner Sitzung bildete die AG-JubraX unter der Leitung von Michael Ganter zwei Ausschüsse, so genannte Themen-Teams. Das erste Themen-Team (Tanja Jansen, Alexandra Kotthaus und Benjamin Otto) beschäftigte sich mit „Gesundheit und Gesellschaft“, „Behinderung“, „Ernährung“ sowie „Körperwahrnehmung“. Das zweite (Marc Busse und Lucia Dreher) diskutierte die Themen „Erlebnispädagogik“, „Körperwahrnehmung“, „Drogen und Suchtprävention“ sowie „Sitzungskultur“. Im Verlauf der intensiven Kleingruppenarbeit entstand nicht nur ein umfangreicher Zielkatalog für die nächsten drei Jahre. Absicht war neben der Zielfindung vor allem auch, durch die Konzentration motivierter Mitarbeiter/innen auf deren ausgewählte „Kernthemen“ die kontinuierliche, effektive Zusammenarbeit zwischen den Arbeitsgruppensitzungen sicherzustellen.

Gender Mainstreaming
"Klein aber Fein" - das beschreibt die derzeitige Situation in der Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming. Mit Andrea aus Baden und Franziska aus Hamburg haben wir zwar geografisch und fachlich ein weites Feld abgesteckt, wir sind aber weiterhin auf der Suche nach neuen Köpfen (selbstverständlich auch männlichen). In Köln konnte die AG, unterstützt durch die BJV-Mütze Joe Ripcke und den BJS-Mann Michael von Wirth, die Ziele für die kommende Legislaturperiode festlegen. Es wurde ein Zeitplan aufgestellt, der insbesondere mit der Erstellung einer Arbeitshilfe für den Gender-Mainstreaming-Ansatz in der DLRG-Jugend-Arbeit für Gliederungen zusammenhängt. Schließlich steht für das Internationale Jugendcamp in 2008 der Kreativ-Workshop „Typisch Jungs! Typisch Mädchen!“ an, welcher ebenfalls durchgesprochen wurde.

Interkulturelle Öffnung

Nachdem es im Mai für die Interkulturelle Öffnung im Verband nun endlich hieß „Leinen los!“, nahm die Arbeitsgruppe auf ihrem ersten Treffen mit der Vereinbarung von Zielen für diese Legislatur 2007-2010 ihren spannenden Kurs auf und konnte in der Fülle der zu bearbeitenden Themen nicht bis zum offiziellen Blocktermin warten, sondern warf bereits zwei Wochen vor den anderen Arbeitsgruppen vom 02.-04.11. im niedersächsischen Studentenstädtchen Göttingen ihren Anker. Trotz unnachgiebigem alten Mief, der aus den Wänden der Tagungskoje strömte, und einer etwas desorganisierten Kombüse gelang es der sieben personen- und nervenstarken Mannschaft folgende Kartierung vorzunehmen:

Das Maß der Arbeitsziele wurde einmal mehr unter kritischen Augen auf seine Realisierbarkeit und Kompatibilität in der Gesamtheit der Zielvereinbarungen hin überprüft und angepasst. Die Ergebnisse zweier besuchter Veranstaltungen wurden zusammengetragen und ihre Ansatzpunkte für den Verband herausgearbeitet. Ferner wurden Termine, Verantwortlichkeiten, die Empirie der Ortsgruppenbesuche und ein Beitrag für das internationale Jugendcamp geplant. Besondere Vorbereitung erfuhr das IKÖ-Seminar, welches in Kooperation mit den anderen Hilfsorganisationen schon im Februar kommenden Jahres in Bad Hersfeld stattfinden wird. Dabei stellte die Arbeitsgruppe grundlegende Überlegungen zur Frage „Was ist Interkulturelle Öffnung für uns?“ an und mögliche Projektideen wurden diskutiert. Ein blinder Passagier, der von einem Mitglied an Bord geschmuggelt worden sein musste und die ganze Tagung mithörte, konnte für Arbeitszwecke eingebunden werden; sie tauften ihn liebevoll Barnie, er gehört nun auch mit zur Crew. Darauf erstmal einen Landgang durch die nette Kneipenszene Göttingens, was nicht zuletzt die Gruppe für kommende Herausforderungen näher zusammenrücken ließ. In diesem Sinn: „Volle Fahrt voraus Käptin Zander&Crew und kalkuliert die zu umschiffenden Eisberge mit ein!“

Bildung

Mit großen Schritten hat die AG Bildung die Arbeit der nächsten drei Jahre geplant, u.a. soll in der nächsten Zeit ein Starterset für alle neuen Jugendleiter zusammengestellt werden. Dieses wird alle wichten Informationen, Unterlagen, Adressen, etc. enthalten, die ihr für eure tägliche Arbeit braucht. Darüber hinaus wird an einer Möglichkeit gearbeitet, wie ihr digital an die entstehenden wissenswerten Materialen aller Arbeitsgruppen zugreifen könnt. Auch planen wir tolle Seminare für 2008 - schaut doch bei Gelegenheit einfach mal auf der Homepage nach. Gestartet wird mit einer neuen Fortbildung speziell für Teamer/innen, die in der Juleica-Ausbildung tätig sind und die Julei-Starter Teamen wollen.

Öffentlichkeitsarbeit
Personell sah es ein wenig mau aus bei der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit. Krankheitsbedingt und aufgrund anderer Verpflichtungen waren mit Mischa, Dominik und Sebastian nur die Hälfte der eigentlichen AG anwesend. Doch davon lies man sich nicht abschrecken und konnte den gesamten Zielkatalog durcharbeiten und ein paar spannende Projekte genauer definieren. Die Oekas konnten die  Kommunikationsstrukturen mit den weiteren Arbeitsgruppen klären und setzten sich im Zuge des "Produktivteils" der Sitzung auch mit Textarbeit und Bildbearbeitung auseinander.

Digitales
Ein ausnahmsweise sehr ruhiges Wochenende verbrachte die AG Digitales. Bereits vorgedachte Projekte für das Jahr 2008 wurden weiter diskutiert und dingfest gemacht. Eines davon ist die Vorbereitung für die Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen 2008. Um sich sehr gezielt und frühzeitig um die Digitalisierung der DM zu kümmern, wird gemeinsam mit der Projektgruppe DM ein Treffen in Paderborn organisiert.
Der Zielkatalog wurde für die kommenden drei Jahre entsprechend verfeinert, um das Ergebnis daraus nun auch dem Bundesjugendvorstand mitteilen zu können.

 
Kritik, Fehler und Anregungen
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zuletzt geändert am 03.03.2009 um 22:30 Uhr
von AG Oeka [oeka@dlrg-jugend.de]