LET'S TALK ABOUT

LET'S TALK ABOUT 2019

Vom 03.-05. Mai fand das diesjährige LET'S TALK ABOUT statt. In diesem Jahr zog es uns in Richtung Wasser an den Möhnesee, der in der Nähe von Soest liegt.

Die Teilnehmer/innen reisten im Laufe des Freitagnachmittags aus dem gesamten Bundesgebiet an, um auf dem Bildungs- und Vernetzungstreffen genau das zu tun: Sich weiter zu bilden, sich zu vernetzen und vor allem ein cooles Wochenende voller Spaß und neuer Ideen zu erleben! Der Freitagabend bestand, neben dem Ankommen und kleineren organisatorischen Hinweisen, zunächst aus dem Kennenlernen der Umgebung und der anderen Teilnehmenden. Unter Zuhilfenahme von M&Ms, die eigentlich nicht in den Händen schmelzen sollten, tauschten wir uns über unser Lieblingsessen, unsere schönsten Reisen und größten Träume aus. Ein gemütliches Beisammensitzen schloss sich an, bei dem wir unsere Gespräche noch weiter vertiefen konnten.

Am Samstag, direkt nach dem Frühstück, begann der Workshop-Teil des LET’S TALK ABOUT. Am Vormittag konnten wir bei den Workshops „Diskriminierung unter Kindern“ oder „Upcycling“ viele neue Erkenntnisse gewinnen und praktische Erfahrungen sammeln. Ersterer bescherte uns ein sehr kommunikatives Miteinander und ein besonderes Schwerpunktthema, die "Gewaltfreie Kommunikation". Nach einer kleinen theoretischen Einführung haben wir diese Gesprächs-/Sprachformen ausgiebig testen können. Das Leitthema beim „Upcycling“ war „aus alt mach' neu“ und so wurden zum Beispiel aus alten Flaggen, Zelten und anderen Materialien coole und individuelle Taschen, Beutel und Abschminkpads. Aber auch die Grundsätze des Upcyclings und die sechs R´s: „rethink, refuse, reduce, reuse, repair, recycle“ konnten wir hier für uns mitnehmen.

Nach der Mittagspause standen die Workshops „Work-Life-Balance und Entspannung“, sowie „Bildungsgerechtigkeit“ auf dem Plan. Entspannt wurde sich sowohl in der grünen Natur, als auch unter dem trockenen Dach unserer Unterkunft. Dabei durften wir grundlegende Methoden aus dem wald-pädagogischen Bereich ausprobieren, und zusätzlich Ideen für die Balance zwischen Arbeit und Freizeit kennenlernen. In persönlichen Briefen an uns selbst konnten wir diese Inputs noch einmal für uns verdeutlichen. Unsere Referentin wird uns diese Briefe in den nächsten Wochen zuschicken. Ob wir uns an unsere Vorhaben und Vorsätze aus dem Workshop auch in ein paar Wochen noch halten werden? Im zweiten Nachmittags-Workshop beschäftigten wir uns mit dem deutschen Bildungssystem und seinen, in der Geschichte gewachsenen, Problemen. Im Anschluss daran haben wir versucht, Lösungsideen für die herausgearbeiteten Ungleichheiten zu finden; immer unter dem speziellen Aspekt unserer Jugendverbandsarbeit.

Den Abend widmeten wir schließlich wieder dem Spaß und der Vernetzung. Habt ihr schon mal im Regen Feuer gemacht und gegrillt? Klar geht das! Ganz nach dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ haben wir das Feuer entfacht und jede Menge Spaß gehabt. Selbst das Stockbrot und die Marshmallows sind hervorragend gelungen. Nachdem uns die Kälte und der Regen dann aber doch zu viel wurden, haben wir uns in unseren Seminarraum zurückgezogen und den Abend dort fortgesetzt. Bis tief in die Nacht konnten wir uns untereinander austauschen, weiter upcyceln und  viele neue Ideen sammeln. Neben neuen Bekannten und Freund/innen, nehmen wir viele Inspirationen und Eindrücke mit, die wir auch bei der DLRG-Jugend gut gebrauchen können.

Schon ein paar Stunden später, konnte am Sonntagmorgen die Ideenfindung wieder aufgegriffen werden. In der Methode „OpenSpace“ haben wir uns mit zwei Kernthemen beschäftigt, der Mitarbeiter/innengewinnung und des Konzepts eines zukünftigen Bildungs- und Vernetzungstreffen. Dabei wurden mehrere Flipcharts mit Ideen und Vorschlägen gefüllt und jeder konnte seine Gedanken überall, ganz im Sinne des OpenSpace, einbringen. Leider stand nach dem Mittagessen schon der traurigste Teil des Wochenendes an, das Abschiednehmen, da einige von uns weite Strecken bis in die nördlichsten oder südlichsten Gefilde des Bundesgebietes vor sich hatten. Bei einem waren sich aber alle einig, das Ziel des gemeinsamen Austausches und des Spaßhabens und Lernens, wurde auf jeden Fall ganzheitlich erreicht!